Pfingsten – Gott wirkt

Foto: birgitH/pixelio.de

Pfingsten „steht vor der Tür“, das Fest, das wir – im Gegensatz zu Weihnachten und Ostern – um seiner selbst willen feiern, oder eben auch nicht. Es gibt in der Regel keine Geschenke, keine allgemeinen Familientraditionen, keine Bräuche, die werbewirksam oder gewinnbringend vermarktet werden könnten.

In der Überlieferung der Bibel heißt es im Alten Testament beim Propheten Elija (1 Kön 19,11-13), dass Gott nicht im Sturm, sondern im sanften, leisen Säuseln vernehmbar ist.

Im Neuen Testament dagegen ist es dann der heftige Sturm und sind es die Feuerzungen (Apg 2,2-3), die an Pfingsten, am 50. Tag nach Ostern, den Menschen die Kraft und Nähe Gottes spüren lassen.

Sturm oder Stille,
Zungen von Feuer oder zartes Säuseln,
Kraft, die uns mitreißt oder Behutsamkeit, die uns herauslockt,
in beidem jeweils ist Gott zu finden.

Und wir, wir dürfen ernsthaft damit rechnen, dass Gott auch heute wirkt und deshalb die „Türen“ öffnen.

 

Hedwig Rekers (Gemeindereferentin)

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