Etwas Neues kommt zum Vorschein

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Foto: Hans / pixelio.de

In unserem Garten steht eine Buchenhecke, die ich sehr gern anschaue. Ihr Blätterkleid wechselt, je nach Jahreszeit. Es ist nicht immer grün, sondern zur Zeit gerade braun, gelb und grün gemischt. Die Blätter fallen irgendwann ab, wenn neues Grün kommt.

Einige Nachbarn wollten lieber eine Hecke aus Kirschlorbeer im Garten, denn die wird nicht braun – Immergrün eben.

Unsere  Buchenhecke erinnert mich an das Werden und Vergehen in der Natur, aber auch in meinem Leben. Es gibt Dinge, die vergehen, die ich lassen muss, die sich verändern, die „abfallen“ – und es gibt das neue Grün, die Neuaufbrüche, neue Menschen, denen ich begegne, neue Herausforderungen im Alltag, neue Färbungen in dem, was und wie ich etwas tue.

Und es gibt für mich als Christin die Zusage Gottes in seinem Wort:

„Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“ (Jesaja 43,19a)

Der November ist der Monat, in dem naturgemäß das Lassen und das Vergehen im Vordergrund stehen. Aber wir dürfen in uns die Hoffnung nähren, dass das Neue kommt… wie unter den braunen Blättern die Knospen…

Hedwig Rekers

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