Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Foto: Lupo/pixelio.de

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Judith Gulde liest:

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green

Die beiden Jugendlichen Hazel und Augustus verbindet die Gewissheit, schon sehr bald an Krebs sterben zu müssen. Sie lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen, zu der Hazels Mutter das Mädchen gegen ihren Willen schickt, weil sie droht in einer Depression zu versinken. Dort lernt sie mit anderen Betroffenen, locker und mit viel Humor über das eigene Schicksal zu reden und zu lachen. Schon nach kurzer Zeit verliebt sie sich in Augustus. Mit ihm spürt sie sich ganz neu und er ermöglicht ihr, dank seines Herzenswunsches, eine Reise zu einem Autor in Amsterdam, dessen Buch sie sehr beeindruckt. Sie fahren zusammen unter schwierigen Bedingungen nach Amsterdam, aber das Treffen mit dem Autor verläuft ganz anders als erwartet. Wieder zu Hause ändert sich die Lebenssituation der beiden grundlegend.

Als Leser des Buches „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erlebt man an der Seite der Hauptfigur Hazel mit, wie es sich anfühlt, unheilbar krank zu sein. Mich beeindruckt, wie der Autor John Green es schafft, dass das Buch einen trotz des ernsten Themas immer wieder zum Lachen bringt und somit eine neue Sichtweise verschafft. Man kann auch humorvoll aufs Leben blicken, obwohl oder gerade weil man schwer krank ist.

Judith Gulde

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