Ein Bronzekreuz

kreuzFast 47 Jahre begleitet es mich schon, das kleine Bronzekreuz,das mir mein Heimatpastor zur Erstkommunion geschenkt hat. Damals war ich fünf Jahre alt und noch im Kindergarten; vielleicht sind aus diesem Grund meine Erinnerungen an dieses Fest nicht sehr „fromm“. An das Geschenk einer roten Handtasche zum Beispiel von meinem Onkel kann ich mich besser erinnern als an den Ablauf des Gottesdienstes. Aber das kleine Bronzekreuz hilft mir, die eigentliche Bedeutung dieses Festes „Erstkommunion“ und mein Dazu-Gehören nicht aus dem Blick zu verlieren.
„Mein Bronzekreuz“ zeigt Jesus Christus und im Kreis um ihn herum seine Freunde, versammelt um einen Tisch. Auf dem Tisch stehen Wein und Brot. Mehr nicht, aber auch nicht weniger – zwischen Alpha und Omega, Anfang und Ende.

Bei allem, was im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion geschieht, sollten wir diese elementaren Zeichen nicht aus dem Blick verlieren: der Tisch, die Gaben von Brot und Wein, die Gemeinschaft der Versammelten und in ihrer Mitte Jesus Christus, der – so sieht es auf „meinem Kreuz“ aus – alles belebt, der dem Geschehen Sinn verleiht und die Versammelten zu einer echten Gemeinschaft werden lässt.

Dass die Kommunionkinder dies auf ihrem Lebensweg erfahren – und dazu kann das Fest der Erstkommunion nur ein Anfang sein – und wir mit ihnen, das wünsche ich uns.
Hedwig Rekers

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