„In der Fremde erfährt man, was Heimat ist.“ – Ein Bericht von der Pfarr-Wallfahrt 2017

Ganz unbemerkt war ein Jubiläumstag angerückt- denn schon zum zehnten Mal machten sich die Wanderlustigen unserer Gemeinde zur Familienwallfahrt auf den Weg vom Solchbachtal aus bis in die Eifel.

Bei einem Morgenimpuls zu dem Thema „Heimat“ starteten wir in St. Hubert frühmorgens in den Tag. Dabei wurde uns das erste Mal vor Augen geführt, dass Heimat mehr als nur ein Ort ist, sich geschweige denn mit einer einzigen Definition zusammenfassen lässt.

Nachdem der Linienbus uns im Anschluss zu unserem richtigen Startpunkt gebracht hat, konnte es dann auch richtig losgehen. Das Wetter war auf unserer Seite, bergauf ging es (leider) auch, aber zum Glück haben uns einige Pausen und Stationen den Weg immer wieder versüßt. Mit verschiedenen Texten, Anregungen und kleinen Aufgaben hat das Vorbereitungsteam uns das Thema „Heimat“ nähergebracht, sodass sich jeder intensiv damit beschäftigen konnte, was für einen Heimat bedeutet. Ist es die Familie oder das Haus?  Die Kirche oder der Verein? Die Arbeit oder vielleicht sogar die Disco? (wer auch immer sich hat Letzteres einfallen lassen, geht da bestimmt gerne hin. Die Disco hat allerdings nicht wirklich jemand mit Heimat verbunden). Für jeden bedeutet Heimat etwas ganz unterschiedliches und eines hat sich nochmal ganz besonders herausgestellt: „Heimat“ lässt sich gar nicht so einfach auf den Punkt bringen!!

Am Nachmittag haben wir dann das Don-Bosco-Haus in Steckenborn erreicht, konnten unsere Füße von den Wanderschuhen befreien und erst einmal durchatmen. Eine Hlg. Messe mit Bruder Lukas, der uns, sehr zur Freude aller, wieder begleitet hat, hat den Tag inhaltlich abgeschlossen. Nach einem leckeren Essen, lustigen Gesprächen und einem tollen gemeinschaftlichen Tag fielen abends alle erschöpft, aber glücklich ins Bett.

Am zweiten Tag lockte uns das gute Wetter nach einem leckeren Frühstück wieder nach draußen, die Sonne begleitete uns auf unserem Weg auf dem zweiten Stück unserer Wallfahrt nach Einruhr. Und obwohl mit dem Bus von dort zurück nach Aachen nicht alles so glatt lief wie geplant, sind wir nachmittags doch alle zusammen wieder in Verlautenheide angekommen, wo uns Pfarrer Pero schon für den Abschlußimpuls in der Kirche erwartet hat. Gestärkt durch eine warme Suppe gingen wir später auseinander und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Wenn Dich die Neugier geweckt hat und Du jetzt Interesse hast, mit uns im nächsten Jahr die beiden Tage durch die Eifel zu wandern, kannst Du Dir gerne schon den 05./06. Mai freihalten. Ich glaube nämlich, dass wir eine ganz lustige Truppe sind, mit der unsere Wallfahrt immer wieder Spaß macht.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal!

Julia Esser

Fotos: Silvia Schwane
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