Nachlese I zur Orgeleinweihung

Zur Orgeleinweihung fand Herr Ritzerfeld vom Kirchenvorstand die passenden Worte zur Begrüßung und zur Einleitung des Gottesdienstes zur Orgeleinweihung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gemeinde, Spender, Sponsoren, Helfer, Gäste und Ehrengäste,

egal unter welche Gruppe Sie sich zählen: wir heißen Sie alle herzlich zur Orgeleinweihung willkommen.

Aus einer ersten vagen Idee ist ein fertiges Instrument geworden. Ich erinnere mich an meine anfängliche Zeit in Verlautenheide – lassen Sie es mittlerweile 25 Jahre her sein – als man den damaligen Chorleiter des Kirchenchores St. Hubert gebeten hatte, sich einmal Gedanken zu einer Erweiterung der Bach-Orgel in St. Hubert zu machen. Daraus ist nie etwas geworden.

Den nächsten Versuch haben wir mit Bruder Lukas gemacht. Da hatten wir uns für die Orgel aus St. Foilan interessiert. Auch daraus ist auch nichts geworden.

Dann kam der Verkauf von der Kirche St. Elisabeth. Es stellte sich die Frage: was machen wir mit der Klais-Orgel. Wir haben eine ganze Zeit versucht, sie zu verkaufen. Die Gebote waren aber mehr als dürftig. Viel mehr als den kostenlosen Abbau und Abtransport wollte man uns nicht anbieten. Nahezu zeitgleich kamen neue Sicherheitsbestimmungen für Orgelspieltische. Bei der nächsten großen Wartung in St. Hubert, die in den nächsten 2 bis 3 Jahren angestanden hätte, hätten wir zusätzlich zur aufwändigen Reinigung der Orgel entweder den vorhandenen Spieltisch komplett mit neuen elektrischen Leitungen bestücken oder für nicht viel mehr einen komplett neu Spieltisch kaufen müssen.
Das war dann aus kaufmännischer Sicht der Startschuss für das Projekt „aus zwei mach eins“.

Das alleine war natürlich nicht ausschlaggebend. Wir wollten das gute Instrument aus St. Elisabeth nicht verschenken. Aber noch wichtiger was es, mit der Orgel ein Stück St. Elisabeth zu erhalten. Es war uns klar, dass man die Klais-Orgel von der großen Empore in St. Elisabeth nicht 1 zu 1 nach St. Hubert umsetzen konnte. Zumal auch die akustischen Verhältnisse in den beiden Kirchen komplett unterschiedlich sind. Also musste ein Orgelbauer gesucht werden, der das Projekt in unserem Sinn umsetzen konnte. Mit der Orgelbaufirma Fasen aus Oberbettingen in der Eifel haben wir genau den richtigen Partner gefunden. Herr Fasen hatte immer ein offenes Ohr für die verschiedenen Anliegen, die an ihn von den Praktikern und Künstlern aus unserer Gemeinde, dem Orgelsachverständigen des Bistums und Frau Richarz aus dem Generalvikariat herangetragen wurden. Diese waren bestimmt nicht immer deckungsgleich. Herr Fasen hat das – soweit ich es beurteilen kann – mit Geduld ertragen und durch seine große Kompetenz alle Seiten zufrieden gestellt. Von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Fasen und seinen Mitarbeitern.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Sei es bei Helfern z. B. bei den Abbauten und Transporten in die Eifel, bei kleinen und großen Spendern aus der Gemeinde sowie bei Sponsoren, die uns finanziell und durch nicht unerhebliche Sachleistungen unterstützt haben.

Weitere Informationen zu der neuen Orgel können Sie der Festschrift entnehmen, für die sich auch eine Reihe von Leuten ehrenamtlich engagiert hat. Auch an die Gruppe geht mein Dank. Die Festschrift liegt unten in der Kirche aus. Sie können gerne ein Exemplar mit nach Hause nehmen.

Nach dem Gottesdienst laden wir Sie alle zu einem oder auch zwei Gläser Sekt hier unten in der Kirche ein. Danach können sie draußen beim Orgelfest den Sonntag bei einem Bier oder etwas anderem genießen. Zu Essen gibt es am Imbisswagen und wie üblich am Nachmittag in der Cafeteria. Da auch Essen und Trinken gesponsert ist, können wir die kompletten Einnahmen von heute einem guten Zweck zukommen lassen.

Im Laufe des Nachmittags gegen 15 Uhr gibt es mit der Orgelmaus ein Programm für Kinder und alle anderen Interessierten mit Marlies Bechtold und Christian Debald. Um 17 Uhr können wir uns dann auf das erste Konzert auf der Fasen – Bach – Klais Orgel mit Domorganist Prof. Michael Hoppe freuen.

Lassen wir aber jetzt die neue Orgel im Gottesdienst erklingen. Der Chor, der sich aus Mitgliedern des Jugendchores St. Hubert, dem Chor Weinstock und dem Projektchor für die Orgeleinweihung zusammensetzt, schart schon mit den Hufen.
Ein Dankeschön an Euch alle, die Ihr z. T. schon seit kurz nach Ostern an der Messe geprobt habt. Ein Dank auch an Marlis Bechtold, die den Jugendchor und an Christian Debald, der die beiden anderen Chöre einstudiert hat und heute die Gesamtleitung hat. Begrüßen dürfen wir last but not least den Regionalkantor Aachen Stadt, Herrn Thomas Linder, der heute Morgen die Orgel spielt und die Chöre begleitet.

Auf ein gutes Gelingen und viel Freude an dem neuen Instrument.

Klaus Ritzerfeld

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