Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf all Deinen Wegen

Foto: Paula May

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf all Deinen Wegen 
(Psalm 91, 11).

Januar, Februar, März,  April, die Jahresuhr steht niemals still…
Mai, Juni, Juli, August, wecken in uns allen die Lebenslust…
September, Oktober, November, Dezember, und dann, und dann fängt das Ganze wieder von vorne an…

Wir kennen alle dieses Kinderlied, („ Die Jahresuhr“) von Rolf Zuckowski, das uns die Abfolge der Monate der vier Jahreszeiten einprägsam erklärt. Das fröhliche Kinderlied vermittelt zudem eine einfache aber geniale Strategie der Natur. Sie ruht sich im Winter aus und sie braucht den Frühling, um wieder zu erwachen. Die Jahreszeiten und die sie ausmachenden Monate erschrecken uns nicht, wenn auch einige davon nicht mit Lebenslust assoziiert werden.

Genauso wie das Jahr und seine Jahreszeiten hat ein Menschenleben unterschiedliche Lebensphasen. Das Leben kann nämlich abwechselnd lustig oder traurig, hell oder dunkel, warm oder kalt, erfolgreich oder erfolglos, stressig oder entspannt, krank oder gesund sein. Die Liste solcher gegensätzlichen Phasen ist lang. All diese Phasen bilden einen Lebenskreis und sind selbstverständliche Zugabe zum Leben, durch die wir wachsen und reifen. Trotzdem machen uns unerwartete Phasen in unserem eigenen Leben Angst.

Christinnen und Christen dürfen in diesen Krisen Gottes große Möglichkeiten sehen. Sie dürfen mit ihm durch alle Lebensphasen gehen. Er bietet nämlich an, der Mittelpunkt unseres Lebens und damit unserer Lebensphasen zu sein. Wir brauchen einfach nur darauf vertrauen, dass Gott uns durch alle unsere Lebensphasen begleitet und dass er uns weiterträgt, wo unserer Kraft nicht reicht. Damit wird Gott zum Weg und Ziel unseres Lebens.

Liebe Christinnen und Christen in der Pfarre Christus unser Bruder: nun wo sich das Jahr 2018 langsam dem Ende zuneigt, wo wir anfangen, das Jahr Revue passieren zu lassen und das neue Jahr anzuplanen, wünsche ich uns, dass wir Gott immer in allem vertrauen, dass wir das Jahr 2019 mit all seinen hellen und dunklen Tage mit Demut, Dankbarkeit und Genügsamkeit, genießen. Ich wünsche uns Vertrauen, Mut und Gelassenheit und vielleicht, dass wir das eine oder andere auch mal dem Zufall überlassen. Ich bin mir sicher, dass wir so Gottes Barmherzigkeit und bedingungslose Liebe in alle Lebenslagen unseres Lebens erfahren.

Ich möchte meine Gedanken mit dem Psalm 91 beenden. Dieser ist nämlich eine wunderbare Verheißung Gottes, Der Psalm lohnt sich zu lesen.

Es grüßt herzlichst,
Ihre Lionelle Ulrich
vom GdG-Rat

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