Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

Foto: frankbeckerde / cc0 – gemeinfrei / pixabay.com

 

Jedes Jahr im Frühling erwacht die Natur. Aus Samenkörnern, die wir in die Erde gelegt haben, sprießt zartes Grün, neues Leben entsteht. Und genau in dieser Zeit feiern wir das Osterfest, das Fest der Auferstehung Jesu. Man hatte Jesus angeklagt, verurteilt, hingerichtet und begraben.

Am Ostersonntag hören wir dann: „Der Herr ist auferstanden.“ Und diese wunderbare Aussage wird noch einmal bekräftigt. „Ja, er ist wahrhaft auferstanden.“ Jesus lebt, aber ganz anders als vorher.

Kann man diese Auferstehung erklären? Nicht nur wir stellen uns diese Frage.  Schon der Apostel Paulus Beschäftigte sich damit. In seiner Erklärung finden wir das Bild aus der Natur, das ich zu Beginn beschrieb. Im Korintherbrief sagt er: „ Das, was du säst, hat noch nicht die Gestalt, die entstehen wird. Was gesät wird ist armselig, was auferweckt wird, herrlich.“

Im Gegensatz dazu  schreibt aber Kurt Marti (Schweizer Pfarrer und Schriftsteller, *1921 +2017):
„Ihr fragt, wie ist die Auferstehung der Toten? Ich weiß es nicht.“

Und wissen können wir es nicht. Aber wir können trotz aller Unsicherheit und trotz alle Fragen glauben und darauf vertrauen, dass es die Auferstehung gibt, so wie es Christinnen und Christen seit den Anfängen schon immer getan haben. Und das hat Folgen.

Kurt Marti erklärt am Ende seines Textes:
„Ich weiß nur, wozu Er uns ruft:
Zur Auferstehung heute und jetzt.“

Ermutigt durch den Ruf Jesu können wir auferstehen, können uns gegen Unrecht, Leid und Tod wenden und uns einsetzen für Gerechtigkeit, für das Leben. Wir können den Menschen Vertrauen und Liebe schenken, so dass sie wieder leben, aufatmen und sich entfalten können.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest.
Margret Schäpers

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