Kategorien-Archiv: Adventskalender

24. Dezember

advent

Foto: gänseblümchen/pixelio.de

Liebe Christinnen und Christen in Christus unser Bruder, liebe Besucher unserer Homepage!

Jetzt ist es soweit! Das letzte Törchen ist offen und die 24 Tage des Advents sind schon wieder vorbei. Ob wir wirklich richtig vorbereitet sind? Ich weiß es nicht. Dennoch ist es der 24. Dezember und heute Abend werden wir alle wie mit einem Zauber den Schalter umlegen und die Festtagsstimmung ist da. Ob im Kreis der Familie oder der Freunde – heute Abend feiern wir, dass Gott Mensch geworden ist. Und auch mit dieser letzten Tür unseres Adventkalenders möchte er bei uns eintreten – Mensch werden. Lassen wir ihn doch herein – in unser Leben und in unsere Gemeinde, damit Christus mit diesem Weihnachtsfest wieder unser Bruder werden kann.

So wünschen wir Ihnen und allen, mit denen Sie in diesen Tagen das Weihnachtsfest feiern ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche und ruhige Tage und Gottes menschenfreundlichen Segen

Ihr Pastoralteam

 

Foto: gänseblümchen/pixelio.de 
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23. Dezember

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Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

O Emmanuel,
Rex et legifer noster,
expectatio gentium, et Salvator earum:
veni ad salvandum nos, Domine Deus noster.

O Immanuel,
unser König und Lehrer,
Hoffnung und Heiland der Völker:
Komm und rette uns, Herr unser Gott.

Von allen O-Antiphonen ist die letzte die berühmteste. In dem beliebten Lied: „O komm, o komm, Emmanuel“ steht sie auch im Gesangbuch unter der Nummer 833. Der Name und die Gegenwart Jesus als der nahe und bleibende Gott Emmanuel ist aus Jesaja 7,14 „Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und ihm den Namen Emmanuel geben.“ – Gott mit uns.

Der Evangelist Matthäus übernimmt dieses Wort in der Botschaft des Engels an den zweifelnden Josef (vgl. Matthäus 1,23). Gott ist mit uns. Diese Verheißung bleibt durch alle Zeiten. In der Unbeständigkeit des eigenen Lebens und der Welt ist er der, der die Menschen begleitet. Wie der unbekannte Dritte geht er mit den Emmaus-Jüngern und mit uns allen. Er ist der auferstandene Herr und Gott, so wie ihn Thomas bekennt. Er ist nicht von uns weit weg, sondern mitten unter uns. Das alle Jahre wiederkehrende Weihnachtsfest feiert die Erinnerung: Gott ist mit uns. Es hält die Verheißung wach, dass der Menschensohn als der Auferstandene mit seinen Brüdern und Schwestern durch die Weltzeiten geht und sie ins himmlische Jerusalem führt.

Gebet:
Jesus, Du Gott mit uns. Du unsere Hoffnung, bereite uns immer neu auf Deine Ankunft vor. Sei Du uns Hilfe, Herr unser Gott.

 

Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de 
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22. Dezember

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Foto: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de

O Rex Gentium,
et desideratus earum,
lapisque angularis,
qui facis utraque unum:
vei, et salva hominem,
quem de limo formasti.

O König der Völker,
den sie alle ersehnen.
Du Eckstein, der das Getrennte eint.
Komm, o Herr, und befreie den Menschen,
den du aus der Erde erschaffen hast.

Der König aller Völker (vgl. Sacharja 9,9) ist weit mehr als die Sehnsucht der Menschen in Israel. Die Antiphon spricht ihn daher weit über Israel hinaus als Herrscher aller Menschen an. Gott wird einmal als König über alle Völker herrschen (vgl. Psalm 47,9). Alle Erwartung und Sehnsucht fällt auf ihn. Das andere Bild ist Psalm 11,7 entnommen.

Er ist der Eckstein, der Schlussstein, der alles zusammenfügt und hält (vgl. Epheser 2,14). Er rettet die Menschen, die aus der Erde genommen sind (vgl. Gen 3,19) und erdhaft, manchmal schuldig leben. Das neue Heil werden sie in Jesus Christus finden.

Gebet:
Jesus hilf uns alle Gegensätze in uns und um uns zu überwinden, und eine alle Getrennte in unserem Leben. Sei Du der König aller Menschen und die Erfüllung der Sehnsucht der Welt.

 

Foto: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de 
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21. Dezember

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Foto: Günter Rehfeld/pixelio.de

O Oriens,
splendor lucis aeternae,
et sol iustitiae,
veni, et illumina
sedentes in tenebris
et umbra mortis.

O Aufgang,
Glanz des ewigen Lichtes,
du Sonne der Gerechtigkeit,
komm, o Herr, und erleuchte uns,
die wir sitzen in Finsternis
und im Schatten des Todes.

Die Bezeichnungen Aufgang, Sonne und damit Glanz und Licht finden sich beim Propheten Maleachi (vgl. Mal 3,20) und öfters in der hebräischen Bibel. Der Evangelist Lukas verwendet sie im Lobgesang des Zacharias: “Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes“ (Lukas 1,78-79).

Jesus ist das Licht aus der Höhe, das aufleuchtet und den Lebensweg der Menschen hell macht. In seiner Geburt erfüllt sich die Prophetie des Jesaja. „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, über denen die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf (Jesaja 9,1). Das Licht schafft Orientierung und, wie Maleachi sagt, Gerechtigkeit. Orientierung und Gerechtigkeit schenkt uns der, der das Licht vom Licht ist und der an Weihnachten wie ein Stern strahlend aufgeht, und der an Ostern im Exsultet als der „wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht“ gepriesen wird. Jesu Geburt und Auferstehung haben den Glanz des ewigen Lichtes in die Schöpfung gebracht. Weihnachten ist ohne Ostern her nicht denkbar.

Gebet:
Jesus, Licht vom Licht, sei unser Aufgang in Zeiten des Niedergangs. Erleuchte unser Leben und erhelle einmal unseren Tod.

 

Foto: Günter Rehfeld/pixelio.de 
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20. Dezember

Susanne Dufek_pixelio.de

Foto: Susanne Dufek /pixelio.de

O Clavis David,
et sceptrum domus Israel,
qui aperis, et nemo claudit,
claudis, et nemo aperuit:
Veni, et educ vinctum
de domo carceris,
sedentem in tenebris,
et umbra mortis.

O Schlüssel Davids
und Zepter des Hauses Israel,
du öffnest und niemand schließt,
du schließt und niemand öffnet.
Komm, o Herr, und befreie
aus dem Kerker den Gefangenen,
der da sitzt in Finsternis
und im Schatten des Todes.

Der Hintergrundtext findet sich in Jesaja 22,24: „Ihm lege ich das Amtskleid an, ihm gebe ich für Davids Haus Schlüssel. Er öffnet, niemand schließt. Er schließt und niemand öffnet“. Dieses Wort des Propheten galt Eljakim, der die Verantwortung für das Volk Israel übernehmen sollte. Dieses Wort des Alten Testaments wird fast wortgleich in der Offenbarung zitiert und auf Jesus, den Wahrhaftigen und Lebendigen gedeutet (vgl. Offenbarung 3,7).

Das Zepter des Hauses Israel ist das Zeichen der Macht (vgl. Gen 49,10), das der sterbende Patriarch Jakob in einem Segensspruch seinem Sohn Juda übergibt. Weltliche Herrschaftsvorstellungen wurden oft ins Religiöse übertragen. Doch Jesus allein hat nach der Aussage der Bibel die Macht zu öffnen. Seine Gewalt dient zur Befreiung der geistigen Gefangenschaft in Finsternis und Todesschatten (vgl. Lukas 1,79). Der Schlüssel öffnet den Weg zu Freiheit und Licht. Er befreit alle aus den Fesseln der geistigen Gefangenschaft und des Todes.

Gebet:
Jesus, öffne uns immer neu die Türe zum Leben. Lass alle geistige und körperliche
Gefangenschaft der Finsternis und der Schatten des Todes aufbrechen. Befreie und d erleuchte uns.

 

Foto: Susanne Dufek /pixelio.de 
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