Kategorien-Archiv: Geistreich

Wir sind geliebte Kinder Gottes

Foto: Liane Metzler/unsplash

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Januar, der erste Monat des Jahres hat begonnen. Der Name Januar stammt vom römischen Gott Janus ab. Dieser Gott wurde mit zwei Gesichtern dargestellt, einem das nach vorne blickt und einem, das nach hinten schaut. Er wurde als Gott des Anfangs und des Endes verehrt.

Manchmal wird dieser römische Gott dargestellt mit insgesamt 365 Steinchen, die er zählt. Das sollte wohl auf die Einteilung des Jahres in Tage hindeuten.

Der Januskopf ist auch ein Symbol der Zwiespältigkeit, es gibt immer ein pro und contra. Es hilft manchmal die Sachen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

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Wir sind geliebte Kinder Gottes

Januar, der erste Monat des Jahres hat begonnen. Der Name Januar stammt vom römischen Gott Janus ab. Dieser Gott wurde mit zwei Gesichtern dargestellt, einem das nach vorne blickt und einem, das nach hinten schaut. Er wurde als Gott des Anfangs und des Endes verehrt.

Manchmal wird dieser römische Gott dargestellt mit insgesamt 365 Steinchen, die er zählt. Das sollte wohl auf die Einteilung des Jahres in Tage hindeuten.

Der Januskopf ist auch ein Symbol der Zwiespältigkeit, es gibt immer ein pro und contra. Es hilft manchmal die Sachen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Für uns Christen ist der Monat Januar ein wichtiger Monat, das alte Jahr ist vorüber, viele Projekte beendet, die Geburt Jesu gefeiert und wir starten voller guter Vorsätze in ein neues Jahr. Der Januar gehört noch zur Weihnachtszeit und ist von kirchlichen Festen geprägt. Am 1.1. feiern wir das Hochfest der Gottesmutter, am 6.1. die Erscheinung des Herrn und am 13.1. die Taufe des Herrn. Dieses Fest ist für uns Christen die Initialzündung, Jesus wird seine Sendung bewusst. Beim Evangelisten Lukas heißt es:

„Es geschah aber, dass sich zusammen mit dem ganzen Volk auch Jesus taufen ließ. Und während er betete, öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“

Diese Zusage Gottes gilt nach meinem Verständnis auch uns: wir sind geliebte Kinder Gottes und das sollten wir uns immer wieder vor Augen führen und uns besonders an diesem Festtag dran erinnern, damit wir Kraft für unser Leben erhalten und uns unserer Sendung bewusst werden.

Heike Hoberg, Gemeindereferentin

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Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf all Deinen Wegen

Foto: Paula May

Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten auf all Deinen Wegen 
(Psalm 91, 11).

Januar, Februar, März,  April, die Jahresuhr steht niemals still…
Mai, Juni, Juli, August, wecken in uns allen die Lebenslust…
September, Oktober, November, Dezember, und dann, und dann fängt das Ganze wieder von vorne an…

Wir kennen alle dieses Kinderlied, („ Die Jahresuhr“) von Rolf Zuckowski, das uns die Abfolge der Monate der vier Jahreszeiten einprägsam erklärt. Das fröhliche Kinderlied vermittelt zudem eine einfache aber geniale Strategie der Natur. Sie ruht sich im Winter aus und sie braucht den Frühling, um wieder zu erwachen. Die Jahreszeiten und die sie ausmachenden Monate erschrecken uns nicht, wenn auch einige davon nicht mit Lebenslust assoziiert werden.

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Perspektivwechsel im November – Helles gegen das Dunkel setzen

Bild: sofiw/cc0 – gemeinfrei/pixabay.com

In den vergangenen Tagen des goldenen Oktobers, der mehr an Sommer als an Herbst erinnerte, hörte ich in meinem Umfeld immer mal wieder Bemerkungen zum kommenden November.

Viele Menschen fürchten diesen Monat gerade wegen seiner dunklen, grauen Tage, dem Regen, dem Nebel, den kahlen Bäumen und abgestorbenen Pflanzen; „so leblos“ hörte ich von einer Frau. Nur eine Kollegin fand positive Worte für den November: Es gäbe Zeit für gemütliche Teestunden und Zeit zum Lesen, weil man draußen nichts arbeiten kann und man nicht vor die Türe geht.

Dieser Monat November braucht einen Perspektivwechsel; in der Werbebranche würde man sagen, wir müssen das Image mal etwas aufpolieren.

Der November beginnt mit den beiden Gedenktagen Allerheiligen und Allerseelen. An Allerheiligen gedenken wir Christen der Menschen, die uns mit ihrem Leben im Glauben Vorbilder sind, Menschen, die für ihren Glauben gestorben sind. Allerseelen ist der Gedenktag für die Verstorbenen. Dazu kommt dann am 11.11. der Namenstag des hl. Martin von Tours.

Ich versuche mich einmal an einem Perspektivwechsel:
Das Wetter im November, wie auch in allen anderen Monaten, kann ich nicht ändern. Nach der langen Dürre des „Supersommers“ braucht die Natur dringend ausreichend Regen. Ohne den notwendigen Regen, gibt es kein Frühlingserwachen der Natur im Frühjahr. Daher freue ich mich über den Regen im November und denke dabei an die ersten Blüten der Schneeglöckchen im Februar.

Die Tage sind kurz, es wird früh dunkel. So habe ich mehr Zeit zum Lesen, einen guten Film im TV zu sehen, mich mit netten Menschen zum Kaffee/Tee zu treffen, es mir mit Kerzenlicht gemütlich zu machen.

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Gedanken zum Erntedankfest

Foto: Hans Heindl/pfarrbriefservice.de

Im Buch Genesis gibt Gott den Menschen die feste Zusage: „Solange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (Gen 8,22)

Auch in diesem Jahr gab es die Aussaat und nun haben wir Erntezeit. Wenn wir die Wochenmärkte besuchen oder in die Supermärkte gehen, dann sind die Stände und Regale gut gefüllt mit herrlichem frischen Obst und Gemüse und all den anderen Dingen, die wir zum Leben brauchen. Nicht alles wuchs hier in Deutschland, so manche exotische Frucht ist für uns selbstverständlich geworden. Wir müssen nur zugreifen. Dafür danken wir.

Der Dank, den wir aussprechen, geht zuerst einmal an all die Produzenten der Nahrungsmittel hier in Deutschland und weltweit. Für manchen Bauer war dieses Jahr ein sehr schwieriges Jahr, denn der fehlende Regen und die enorme Hitze führten zu großen Ernteeinbußen, die manchmal existenz-bedrohend sind. Die Folgen des Klimawandels wurden uns ganz deutlich vor Augen geführt. Früher hätten solche Ernteausfälle zu einer Hungersnot geführt. Wir aber werden nicht nur satt: uns wird die Nahrung in Überfülle angeboten. Wir haben also allen Anlass, Gott zu danken.

Zunächst danken wir für unser tägliches Brot. Wir danken aber auch für alles, was für uns Nahrung ist, für alle Früchte der Natur, für die Menschen, mit denen wir gemeinsam auf dem Weg sind und die Anteil nehmen an unserem Leben.

Unser Danken führt uns aber auch zum Nachdenken darüber, dass nicht alle Menschen in der gleichen glücklichen Lage sind wie wir; dass für viele das tägliche Brot nicht selbstverständlich ist. Suchen wir nach Wegen, die eine Veränderung möglich machen.

Dann kann Gottes Zusage der Ernte für alle Menschen Wirklichkeit werden.

Margret Schäpers, St. Hubert

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