Kategorien-Archiv: Geistreich

Geistreich im November

Meine Novembergedanken

Die Zeit, die jetzt ansteht, ist für viele Menschen nicht leicht auszuhalten.
Dazu gehöre auch ich.
Die Tage werden kürzer, das Licht nimmt ab, es wird kalt und die ersten Frostnächte schicken Raureif übers Feld und die Gärten.
Blätter fallen, lassen sich am Baum nicht mehr halten, können nicht wieder zum Leben erweckt werden, sind abgestorben.
Das Jahr geht zu Ende mit Buß- und Bettag, Volkstrauertag, Totensonntag, die Gräber werden zum Totengedenken an Allerseelen noch einmal geschmückt und auf den Winter vorbereitet.
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Geistreich im Oktober

Herbst

Als ich vor einigen Wochen meinen Urlaub in Südtirol verbrachte und bei einer Wanderung bei sonnigem Wetter auf das Panorama der Dolomiten schaute, entdeckte ich auf einem großen Stein am Wegesrand die Inschrift:
„Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen.“ (Psalm 111,2)
Und ich freute mich an der Schönheit der Natur, in der schon die ersten Zeichen des herannahenden Herbstes sichtbar wurden. Die Blätter einiger Bäume färbten sich gelb, auf einer Wiese blühten Herbstzeitlose und weiter unten im Tal reiften die Äpfel und die Trauben.
Da erinnerte ich mich an ein Gedicht von R.M.Rilke, das mir seit der Schulzeit vertraut ist.

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Geistreich im Juli

… wie dich selbst

Liturgisch gesehen sind wir in der Zeit des Jahreskreises, das heißt, wir haben die großen Feiertage Ostern, die sieben Osterwochen und Pfingsten gefeiert. Es ist die normale, nicht geprägte Zeit, die vor uns liegt, bis wir mit dem Advent wieder eine geprägte Zeit beginnen.
Man könnte fast sagen, dass jetzt auch liturgisch gesehen eine Erholungsphase ansteht. Die Feste sind groß und ausführlich gefeiert, wir können in den ruhigeren Alltag eintreten, uns ausruhen und wieder zu Kräften kommen. Lesen Sie mehr »

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Werkzeug in Gottes Hand

Als der heilige Franziskus von Assisi sich entschied, Gott in der Einfachheit zu suchen und dem Wohlstand den Rücken zu kehren, legte er seine vornehmen Gewänder ab und verließ die Stadt. Schon bald begegnete er einem Leprakranken am Straßenrand. Er ging vorbei, blieb dann stehen, machte kehrt und umarmte den kranken Mann. Dann setzte er seine Reise fort. Nach einigen Schritten drehte er sich noch einmal zu dem Leprakranken um, aber es war niemand mehr da. Für den Rest seines Lebens war er der Überzeugung, dass dieser Leprakranke Jesus Christus gewesen war.

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Geistreich im Frühling

Foto: Samuel Zeller/unsplash.com

 

Grüß Gott du schöner Maien, jetzt bist du wied`rum hier …………..

So begrüßt ein altes Volkslied den Monat Mai, der für die Menschen die Wende weg vom Winter zum Frühling und Sommer hin bedeutet. Die länger werdenden Tage, die wärmenden Strahlen der Sonne, der Mairegen, der sprichwörtlich „Segen“ bringt,  lässt die Natur explodieren und Leben regt sich überall.

Das Osterfest, das Fest der Auferstehung, liegt hinter uns. Bereits mit diesem verbinden wir den Neubeginn des Lebens in der Natur und für uns Menschen. Jesus hat uns von allem Ballast befreit. Durch seinen Kreuzestod sind wir von unseren Sünden erlöst und bereit für den Weg zum göttlichen Vater, den Jesus voran geht.

Zwischen Ostern und Christi Himmelfahrt liegen 40 Tage. Das Fest der Himmelfahrt Jesu fällt fast immer in den Mai.

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