Was ist bekannt und was ist neu und fremd?

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wohl kaum ein Jahr war in den vergangenen Perioden so stark von der Auseinandersetzung beschäftigt, wie die Situation von Menschen auf der Flucht ist. Die Frage nach Veränderung, nach Neubeginn, nach Auszug, die wir in der Kirche oft stellen, bekam in 2015 dadurch eine existentiellere Note.

Was ist bekannt und was ist neu und fremd? Diese Überlegungen beschäftigen mich mehr als sonst.

Was wird neu und anders und wie gehe ich mit dem Unbekannten, dem Fremden des Neuen Jahres um? Diese Frage stelle ich zu Beginn des Neuen Jahres. Zufällig bin ich auf einen Weihnachtsgruß des früheren Bischofs Klaus Hemmerle aus dem Jahr 1991 gestoßen. Er soll mit Dank für das vergangene Jahr, mit der Kraft der Botschaft des Weihnachtsfestes und mit Bitte für das begonnene 2016 helfen:

Gottes Wort
ist nicht Fremdenwort geworden,
aber Fremden-Wort,
Wort eines Fremden.
So steht Er vor der Tür und klopft an.
Wer den Fremden ausschließt,
der schließt sich vom Wort aus,
das Frieden seinem Hause sagt.

Ich wünsche uns fürs kommende,
dass wir Freunde werden
im Fremden-Wort
und unser Haus haben,
füreinander
und für den Fremden.

Rolf-Peter Cremer, Pfarrer
Pfarradministrator

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