Das Fest unserer Heldinnen und Helden – Allerheiligen

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Eines der Feste, die ich in unserer katholischen Kirche wertschätze, ist das Fest Allerheiligen, ein Fest der großen Männer und Frauen des Glaubens. Sie führten ein gutes christliches Leben, das viele von uns heutzutage anstreben, auch wenn sie es manchmal sehr herausfordernd und schwierig finden.

Wer sind dann die Heiligen? Das sind normale Menschen: Männer und Frauen, die ein einfaches Leben in Jesus Christus geführt haben. Dieses von ihnen geführte Leben wurde von positiven und außergewöhnlichen Ergebnissen charakterisiert. Ihr Leben war manchmal voll von Herausforderungen, Leiden und Spott aller Art. Aber inmitten dieser merkwürdigen Situationen sind sie Heldinnen und Helden im Glauben geworden.

Wenn ich die Lebensgeschichte der Heiligen lese, erfahre ich Männer und Frauen, die manchmal ihr Leben aus Nächstenliebe und aus der Liebe zu Gott riskiert haben.

In jeder Zeit hat Gott tapfere Menschen gerufen, damit durch sie die Frohe Botschaft in der Welt weiter verkündet wird. Diese Heiligen gaben außergewöhnlich ihr Leben im Dienst Christi und seiner Kirche als Märtyrer/-innen, Beichtväter, Diener/-innen für die anderen etc. Viel haben sie getan um der Liebe Christi willen.

Gut zu wissen ist, dass wir nicht ausgeschlossen sind, heilig zu sein. Unser Bemühen zur Heiligkeit ruft uns zum religiösen Einsatz besonders in der Übung der Nächstenliebe und der Liebe zu Gott. Trotz allen Herausforderungen unserer Zeit geben wir die Hoffnung nicht auf, heilig zu leben. Die Heiligen, die wir heutzutage feiern, haben auch viel eingesetzt, heilig zu leben. Diesen Kampf können wir auch schaffen.

Unsere Mühe zur Heiligkeit braucht einiges:

  1. Die Bereitschaft, Jesus Christus nachzufolgen und auch sein Kreuz jeden Tag zu tragen.
  2. Erkenntnis der Zeichen unserer Zeit, um Gott zu begegnen.
  3. Offenheit, zu lieben und zu verzeihen; verletzt zu werden und trotzdem miteinander zu versöhnen.
  4. Die Fähigkeit, im Glauben festzustehen, auch wenn es für viele unangenehm ist.

Und vieles mehr.

Möge unser Schöpfer uns heilig machen, damit wir die Taten der Liebe auf Erden weiterführen können und sie auch weiterschenken.

P. Barnabas

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