Pfarrer Stanušić stellt sich vor

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Foto: Foto: KV K. Schünemann

Mit dem Pfarr-Patrozinium am 15. Januar 2017 wird Herr Pero Stanušić seine Tätigkeit in unserer Pfarre aufnehmen. Hiermit möchte er sich zuvor seiner neuen Pfarre vorstellen.

Liebe Leserinnen und Leser!

Auf diesem Wege, möchte ich mich Ihnen – vor dem 15. Januar 2017 – kurz vorstellen.

Ich bin gebürtiger Kroate, geboren in Nordbosnien. Aufgewachsen bin ich mit vier jüngeren Geschwistern in einer frommen kroatischen Familie – allerdings nicht übertrieben. Meine Mutter war religiöser geprägt als mein Vater. Das hat einen guten Ausgleich gegeben. Ich hatte als Kind und Jugendlicher immer gute Beziehungen zu Pfarrern und Kaplänen, mit vielen war ich auch verwandt. Außerdem war es nicht ungewöhnlich, Priester zu werden. Ich bin der dreizehnte Priester aus unserer Pfarrei und nach mir folgten noch drei weitere.

In meinem Heimatdorf Garevac bin ich zur Schule gegangen, danach noch vier Jahre im kroatischen Zadar an der Adriaküste, um mein Abitur zu machen. Anschließend folgten sechs Jahre Theologie in Sarajewo, dazwischen war ich 15 Monate beim Militärdienst.

1988 wurde ich in Sarajewo zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe habe ich zwei Jahre im dortigen Priesterseminar mit den Theologiestudenten gearbeitet. Es folgte ein Jahr in Paris, in dem ich in der kroatischen Mission ausgeholfen habe. In der Zeit brach der Krieg in meiner Heimat aus, und es war nicht mehr einfach und sicher, in die Heimat zurückzukehren.

Ein deutscher Priester und Freund sagte: „Jetzt kannst Du schlecht nach Hause. Komm doch zu uns in‘s Bistum Aachen, wir brauchen Priester, und bleib‘ solange, bis sich die Lage in Deiner Heimat beruhigt hat.“ Und so bin ich hier geblieben, seit März 1992. Schnell habe ich hier meine Heimat gefunden.

Von 1992 bis 1994 war ich Kaplan in Viersen-Süchteln. Im November 1994 wurde ich zum Pfarrer in den Gemeinden Niederzier, Oberzier und Hambach ernannt. Dort blieb ich sechs Jahre. Da es damals noch möglich war, Pfarrer nur einer Gemeinde zu werden, habe ich meinen Wunsch den Verantwortlichen im Generalvikariat geäußert, und so wurde ich im November 2000 Pfarrer von St. Hubertus in Kempen-St. Hubert – wohl mit dem Hinweis, dass es nicht immer so bleiben wird.

Die Priester wurden weniger, und ich musste bald neue Aufgaben in dem Dekanat, später GdG Kempen/ Tönisvorst, übernehmen. Nach 16 Jahren habe ich überlegt, ob es nicht an der Zeit wäre, einen ganz neuen Start zu machen. Diesen Gedanken habe ich beim Personalchef des Bistums geäußert und er hat es freudig angenommen. Er hat mir mehrere GdG‘s angeboten. Mein Gefühl sprach für die GdG Christus unser Bruder.

 Ich habe mich mit dem Pastoralteam einige Male getroffen und bei einer großen Begegnung konnte ich auch den Kirchenvorstand, den GdG-Rat und die Kirchenangestellten kennenlernen. Ich hoffe nun, dass sich die Gemeinden, die Gremien und das Team freuen, dass die Vakanz zu Ende ist und die Menschen so nett sind, wie ich sie an dem gemeinsamen Abend erlebt habe.

Ich freue mich, am 15. Januar 2017 ein neues Mitglied der Pfarrei Christus unser Bruder zu werden und wünsche uns allen Gottes Segen und Beistand bei der Arbeit im Weinberg des Herrn.

Ihnen allen noch einen besinnlichen Restadvent, frohe Weihnachten und Gottes Segen im Neuen Jahr!

Ihr
Pero Stanušić, Pfarrer

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