Frühling

Foto: Frank Hollenbach / pixelio.de

Wieder quellen, wo der Schöne naht,
Liebe Blumen auf und Vogellieder.

Wieder auch verführt es meinen Sinn,
Dass in dieser zart erblühten Reine
Mir die Erde , deren Gast ich bin,
Eigentum und holde Heimat scheine.

(Hermann Hesse)

Liebe Menschen in CUB,

jetzt für März dieses Jahres hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, zum letzten Mal das „Geistreich“ für die Homepage von CuB zu schreiben. Irgendwie haben der Frühling und mein Neubeginn in einer anderen Gemeinde einiges gemeinsam.

Immer wieder stehe ich voll Staunen in meinem Garten, im Wald… und bewundere den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Dieses Neuerstehen, Aufwachen, Durchdringen aus dem Nichts aus scheinbar totem Gestrüpp, Geäst, Erde. So war es schon immer (immerhin einige Millionen Jahre lang) und so wird es wohl immer sein. Aber nur – und da fällt mir ein altes Kirchenlied ein: Wir sind nur Gast auf Erden – wenn wir uns auch wie gute Gäste benehmen: Schuhe ausziehen, nix verdrecken, dankbar das Geschenk der Gastfreundschaft annehmen, genießen und dann, ohne große Spuren zu hinterlassen, wieder nach Hause gehen.

Ich glaube, Sie verstehen, was ich meine. Wenn wir uns darauf besinnen, einigen könnten und es nicht ganz kaputtmachen, dann wird es immer so sein, auch oder gerade dann, wenn wir alle schon längst nach Hause gegangen sind.

Ich wünsche Ihnen ganz viel Staunen, Wundern und Freuen am kommenden Frühling.

Ihre Monika Mann-Kirwan

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