Es geht! Anders.


Mit der Fastenaktion 2021 lädt MISEREOR zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweise ein: In der Corona-Krise haben wir gelernt, dass ein anderes, verantwortungsvolles Leben möglich ist. In Deutschland und auf der ganzen Welt. Wie viel Kraft aus dem gemeinsamen Willen zur Veränderung erwachsen kann, zeigen MISEREOR-Partner in Bolivien. Indigene und kleinbäuerliche Gemeinschaften gestalten ihre Landwirtschaft und Lebensweise im Einklang mit der Natur. Sie setzen sich für den Erhalt ihrer Territorien ein und kämpfen damit gegen die allein am wirtschaftlichen Profit ausgerichtete Abholzung des Regenwaldes ein.

Die Gottesdienste am 21. März, dem MISEREOR-Sonntag, werden vom Eine Welt-Kreis unserer Pfarrei gestalten. In den Gottesdiensten wird auch die Kollekte für die Arbeit von MISEREOR gehalten. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag – danke!
Spendenkonto IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10
oder über diesen Link
Möchten Sie mehr über die diesjährige Fastenaktion erfahren, lesen Sie hier.

Foto: MISEREOR

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Die Kraft des Wandels“
In unseren Kirchen St. Germanus und St. Hubert hängt während der Fastenzeit das neue MISEREOR Hungertuch. Die chilenische Künstlerin Lilian Moreno Sánchez hat es gestaltet. Das Tuch besteht aus drei Teilen (Triptychon). Schwarze Linien zeichnen das Röntgenbild eines Fußes, der mehrfach gebrochen ist. Der Fuß gehört zu einem Menschen, der bei einer Demonstration in Santiago de Chile durch die Polizei schwer verwundet worden ist. Seit Oktober 2019 protestieren dort auf dem „Platz der Würde“ viele Menschen gegen ungerechte Verhältnisse. Tausende Demonstranten wurden durch die Staatsgewalt brutal geschlagen und verhaftet. Dieser Fuß mit den sichtbaren Verletzungen steht stellvertretend für alle Orte, an denen Menschen gebrochen und zertreten werden.
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ – dieser Vers aus Psalm 31 steht als Titel über dem Hungertuch. Er beschreibt, was im Glauben alles möglich ist. Das Bild des Fußes lässt uns an Aufbruch, Bewegung und Wandel denken; das Bild des „weiten Raumes“ lässt uns aufatmen, wenn die Füße schwach werden.
Mehr Informationen zum Hungertuch liegen in den Kirchen aus und Sie finden Sie auch hier.

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