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Prävention gegen sexualisierte Gewalt

Foto: Gabriele Remscheid / pixelio.de

„Ziel und Auftrag der Prävention im Bistum Aachen ist, dass Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene sich in allen Bereichen und Einrichtungen unserer Kirche sicher fühlen können. Wir wollen gemeinsam mit allen Beteiligten eine Kultur der Achtsamkeit und des Vertrauens schaffen.“

Das Konzept des Bistums zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt wird vor Ort, d. h. in Gemeinschaften von Gemeinden (GdG) – bei uns identisch mit der Pfarrei Christus unser Bruder -, von Präventionsfachkräften umgesetzt. Der Kirchenvorstand der Pfarrei Christus unser Bruder hat für unsere GdG Frau Rose-Marie Scheithauer mit dieser Aufgabe betraut.

Die Aufgaben der Präventionsfachkraft sind wie folgt beschrieben:

  • Sie kennt die Verfahrenswege bei Verdachtsmeldungen sowie interne und externe Beratungsstellen und kann Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige darüber informieren.
  • Sie fungiert als Ansprechpartner/-in für Mitarbeitende sowie ehrenamtlich Tätige bei allen Fragen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt.
  • Sie unterstützt den Rechtsträger bei der Erstellung und Umsetzung der institutionellen Schutzkonzepte.
  • Sie bemüht sich um die Platzierung des Themas in den Strukturen und Gremien des Rechtsträgers.
  • Sie berät bei Planung, Organisation und Durchführung von Präventionsprojekten und -maßnahmen für Minderjährige und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene aus Sicht der Prävention gegen sexualisierte Gewalt.
  • Sie trägt mit Sorge dafür, dass bei Angeboten und Maßnahmen für Minderjährige und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene qualifizierte Personen zum Einsatz kommen.
  • Sie benennt aus präventionspraktischer Perspektive Fort- und Weiterbildungsbedarf.
  • Sie ist Kontaktperson vor Ort für den Präventionsbeauftragten der Diözese Aachen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: www.praevention-bistum-aachen.de

Frau Scheithauer ist über das Pfarrbüro Christus unser Bruder (Tel.: 0241-4136050) oder per Email, praeventionsfachkraft@christusunserbruder.de, zu erreichen.

Patrozinium und Einführung des neuen Pfarrers in „Christus unser Bruder“

Am 01. Januar 2010 wurden St. Elisabeth, St. Germanus, St. Hubert und St. Martin zur Pfarrei „Christus unser Bruder“ vereint. Dr. Heinrich Mussinghoff begrüßte die Entscheidung zum ausgewählten Namen und schrieb dazu: „Ich hoffe, dass durch diese Festlegung deutlich wird, dass die Gemeinsamkeiten der neuen Pfarre und das Verbindende zwischen Ihren vier Gemeinden, aber auch zwischen Ihnen und der Ortskirche des Bistum Aachen, die Botschaft Jesu Christi ist, der Bruder aller Menschen ist“.

Am 15. Januar 2017 um 15.00 Uhr feiern wir zum einen sieben Jahre Pfarrei „Christus unser Bruder“, zum anderen wird mit dieser Festmesse in St. Germanus unser neuer Pfarrer Pero Stanušić eingeführt. Musikalisch wird die Messe vom Klassik-Projektchor mit der „Messe brève No. 7 in C“ von Charles Gounod gestaltet.

Herzliche Einladung, den neuen Pfarrer willkommen zu heißen!

Die Vorabendmesse St. Martin/St. Elisabeth sowie die Sonntagsmessen um 9.45 Uhr St. Hubert und 11.15 Uhr St. Germanus entfallen an diesem Wochenende.

Wer wir waren

Foto: derhueby / pixelio.de

In dem kleinen Buch „Wer wir waren“, von Roger Willemsen, welches aus Teilen seiner Rede, die er im Rahmen der Verleihung der Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft am 28.06.2016 in Düsseldorf gehalten hat besteht, habe ich eine kurze Passage gefunden, die mich ganz besonders betroffen, ja vielleicht auch aufgestört hat. Er beschreibt unsere Zeit aus einer Perspektive in der Zukunft, quasi als Rückblick auf das Heute. Roger Willemsen hat in dieser Rede Teile eines unfertigen Manuskriptes für ein Buch verwendet, welches nie geschrieben wurde, da er vorher ganz plötzlich verstarb.

„Wir waren jene,
die wussten, aber nicht verstanden,
voller Informationen, aber ohne Erkenntnis,
randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung.
So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“

Diese Passage wirkt auf mich verstörend, trifft mein Gefühl angesichts der Geschehnisse in unserer Welt in der letzten Zeit. Sie fasst mein „Nichtverstehenkönnen“, was eigentlich passiert ist in unseren Gesellschaften in Worte und ließ mich im ersten Augenblick rat-und hoffnungslos zurück.

Zu Beginn des neuen Jahres stehen wir da, schauen zurück auf das Vergangene und – wenn wir ehrlich zu uns selbst sind – müssen uns eingestehen, dass die Geschehnisse, politischen Entwicklungen, menschliche wie kulturelle Desaster das übersteigen, was wir uns haben vorstellen können.

Und nun? Ein neues Jahr mit mehr Fragezeichen als Hoffnung. Ein „weiter so“ geht nicht. Einfache Antworten tragen nicht, führen noch mehr in Richtung des Abgrundes.

Und die Hoffnung? Auch dazu habe ich zumindest einen kleinen inspirierenden Absatz am Ende des Büchleins entdeckt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Weiterlesen »

Die Sternsinger kommen!

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Was ist „Sternsingen“? 

300.000 Sternsinger in ganz Deutschland ziehen um den 6. Januar von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für Not leidende Kinder in der ganzen Welt. Das Sternsin-gen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Als Könige gekleidet zogen Jungen durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk hat den Brauch 1958 durch die Sternsingeraktion wieder aufgegriffen und ihm ein neues Ziel gegeben. Heute ist das Sternsingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

Bei ihren Hausbesuchen schreiben die Sternsinger den Segen mit gesegneter Kreide über die Türen: 20*C+M+B+17. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Se-gen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln, unterstützt die Aktion Dreikönigssingen jährlich mehr als 2.000 Projekte für Kinder in Not. Eine Vergabekommission prüft und bewilligt dafür Projektan-träge aus aller Welt. Der Jahresbericht zeigt, wo die Hilfe der Sternsinger greift. Einen pädagogi-schen Schwerpunkt setzt die Aktion Dreikönigssingen mit Beispielland und Motto. So soll den Sternsingern die Lebenssituation von Kindern am konkreten Beispiel eines Landes nahegebracht werden. Gesammelt wird aber nicht nur für dieses eine Land, sondern für alle Projekte.

(Quelle: (Quelle: www.sternsinger.de/sternsingen/fragen-antworten/)

In Haaren gehen die Sternsinger am Donnerstag, den 05.01.2017 und am Freitag, den 06.01.2017 jeweils von ca. 9:30 bis 13:00 Uhr und von ca. 14:30 bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 07.01.2017 von ca. 9:30 bis 13:00 Uhr von Haus zu Haus. Im Falle einer Abwesenheit wird eine kleine Information hinterlassen mit einer Telefonnummer, unter der Sie einen späteren Besuch vereinbaren können. Sie können auch vorab einen Wunschtermin im Pfarrbüro hinterlassen oder ab Donnerstag unter der Sternsinger-Rufnummer 0157/ 80959976 vereinbaren. Die Sternsinger versuchen gerne, Ihren Wunsch zu berücksichtigen.

In Verlautenheide ziehen die Sternsinger am Freitag, den 06.01.2017 und am Samstag, den 07.01.2017 von Haus zu Haus.

In St. Martin laufen die Sternsinger am Sonntag, den 15.01.2017 durch die Straßen der Gemeinde.

Am Sonntag, den 08.01.2017, 11:15 Uhr findet in St. Germanus eine Familienwortgottesfeier mit allen Sternsingern statt. Herzliche Einladung!

Pfarrinfo Januar und Gottesdiensttermine

Die neue Pfarrinfo für Januar ist da. Wie immer finden Sie die gedruckte Version der monatlichen Pfarrinfo in unseren Kirchen, Pfarrbüros und an vielen Orten des öffentlichen Lebens unseres Stadtteils. Weiterlesen »

Pfarrer Stanušić stellt sich vor

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Foto: Foto: KV K. Schünemann

Mit dem Pfarr-Patrozinium am 15. Januar 2017 wird Herr Pero Stanušić seine Tätigkeit in unserer Pfarre aufnehmen. Hiermit möchte er sich zuvor seiner neuen Pfarre vorstellen.

Liebe Leserinnen und Leser!

Auf diesem Wege, möchte ich mich Ihnen – vor dem 15. Januar 2017 – kurz vorstellen.

Ich bin gebürtiger Kroate, geboren in Nordbosnien. Aufgewachsen bin ich mit vier jüngeren Geschwistern in einer frommen kroatischen Familie – allerdings nicht übertrieben. Meine Mutter war religiöser geprägt als mein Vater. Das hat einen guten Ausgleich gegeben. Ich hatte als Kind und Jugendlicher immer gute Beziehungen zu Pfarrern und Kaplänen, mit vielen war ich auch verwandt. Außerdem war es nicht ungewöhnlich, Priester zu werden. Ich bin der dreizehnte Priester aus unserer Pfarrei und nach mir folgten noch drei weitere.

In meinem Heimatdorf Garevac bin ich zur Schule gegangen, danach noch vier Jahre im kroatischen Zadar an der Adriaküste, um mein Abitur zu machen. Anschließend folgten sechs Jahre Theologie in Sarajewo, dazwischen war ich 15 Monate beim Militärdienst.

1988 wurde ich in Sarajewo zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe habe ich zwei Jahre im dortigen Priesterseminar mit den Theologiestudenten gearbeitet. Es folgte ein Jahr in Paris, in dem ich in der kroatischen Mission ausgeholfen habe. In der Zeit brach der Krieg in meiner Heimat aus, und es war nicht mehr einfach und sicher, in die Heimat zurückzukehren. Weiterlesen »

Weihnachtsferien im Pfarrhaus

Nachfolgend die Öffnungszeiten der Pfarr- und Gemeindebüros zu den Feiertagen:

St. Germanus
vom 27.12.2016 bis 30.12.2016 geschlossen
vom 02.01.2017 bis 06.01.2017 nachmittags geschlossen

St. Hubertus
vom 27.12.2016 bis 30.12.2016 geschlossen

Frieden: Gefällt mir…

friedenslicht-2016… ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem. Es steht dabei für unsere Hoffnung auf Frieden, welche die Menschen christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens verbindet.

Seit 23 Jahren verteilen die Ringverbände der Pfadfinder ab dem 3. Advent das Friedenslicht in Deutschland. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht an über 500 Orte an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben.

Das Friedenslicht wird am Sonntag, 18.12.2014 zur Messe um 11:15 Uhr in St. Germanus eintreffen. Danach brennt es über die Weihnachtstage zur weiteren Verteilung an der Krippe in St. Germanus. Alle sind eingeladen das Licht weiter zu verteilen. Bitte bringen Sie geeignete sturmsichere Kerzenhalterungen zum Transport mit.

S. Rothhardt

Gemeinsam unterwegs für Gottes Schöpfung

In Vorbereitungstreffen am 26.11. bzw. 03.12. haben sich etliche Kinder über die diesjährige Aktion zum Dreikönigssingen informiert. In einem beeindruckenden Film berichtet der mittlerweile bekannte Kindermissionswerk-Reporter Willi Weitzel aus dem heißen und trockenen Norden von Kenia, der vom Klimawandel extrem bedroht ist. Wenn sich noch jemand den Film ausleihen möchte, kann er/sie sich gerne bei den Organisatoren rund um C. Kolkenbrock über das Pfarrbüro melden.

Zur Unterstützung der zahlreichen Kindermissionswerk-Projekte werden auch durch unsere Gemeinden wieder Kinder als kleine Könige ziehen. Alle interessierten Kinder – nicht nur die, die am Vorbereitungstreffen teilnehmen konnten – sind herzlich eingeladen mitzumachen. Für die Gemeinde St. Germanus bittet das Organisationsteam zur besseren Planung um Angabe der möglichen Einsatzzeiten in der Doodle-Umfrage für Kinder.

Für die sichere Begleitung der Kinder auf den Straßen werden wieder Begleitpersonen ab 15/ 16 Jahre benötigt; aktive Mitläufer für St. Germanus tragen sich bitte in die Doodle-Umfrage für Betreuer ein.

Gleichfalls benötigen die kleinen Könige wieder Unterstützung, z. B. beim An- und Auskleiden oder für das gemeinsame Mittagessen durch Eltern, Großeltern oder andere Erwachsene, die sich bitte für St. Germanus in die Doodle-Umfrage für Helfer eintragen.

In Vorfreude auf ein hoffentlich gelingendes Dreikönigssingen grüßt das Organisationsteam in Hoffnung auf viele offene Türen mit reichem Segen und auf gut gefüllte Spendendosen.

St. Elisabeth: Pfarrei übergibt ehemaligen Kirchenbau in neue Hände

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Foto: Andrea Thoma

Die katholische Pfarrei Christus unser Bruder hat die ehemalige Kirche St. Elisabeth, Aachen am 01. Dezember 2016 in die Hände der St. Elisabeth VermögensverwaltungsGbR der Familie Hermanns gegeben. Pfarradministrator Pfarrer Rolf-Peter Cremer und Prof. Johannes Bartholomäus vom Kirchenvorstand überreichten aus diesem Anlass einen symbolischen Schlüssel an den Vertreter des Unternehmens, Norbert Hermanns.  Neben dem Sakralbau gehören auch das Kaplanhaus und zwei Gebäude an der Jülicher Straße zu dem Ensemble, für das derzeit ein Nutzungskonzept entwickelt wird.     

„Wir geben die Kirche mit Bedauern, aber in gute Hände ab und wünschen uns, dass neues Leben in das alte Gebäude einkehrt“, sagte Prof. Bartholomäus. Rolf-Peter Cremer verwies auf die vielen Emotionen: „Gehen Sie gut mit der Kirche um, da viele Herzen und Erinnerungen mit diesem Gotteshaus verbunden sind“, sagte der Pfarradministrator an die Adresse von Norbert Hermanns, der den Ball gerne aufnahm: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst und werden mit dem Erbe dieses besonderen Gebäudes sehr behutsam umgehen.“

Die zwischen 1904 und 1907 erbaute Kirche war am 24. April 2016 im Rahmen einer heiligen Messe profaniert worden, nachdem die Pfarrei schon im Sommer 2012 beschließen musste, sich von ihr zu trennen und einen geeigneten Käufer zu suchen. Ein Workshop mit vielen Teilnehmern im Juni dieses Jahres hatte eine Reihe von Ideen für die künftige Nutzung erbracht. Damals war deutlich geworden, dass nicht eine einzelne, sondern verschiedene Nutzungen sinnvoll seien und von diesen Impulse für den Stadtteil ausgehen sollen.


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