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Verschaff‘ mir Recht: eine bemerkenswerte Ausstellung

Zusammen mit Teilnehmern des „Glaubensgesprächskreises“ in der Pfarre „Christus unser Bruder“ hatte ich die Gelegenheit, die Ausstellung „Verschaff‘ mir Recht: Kriminalisierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender und die katholische Kirche“ in den Räumen der Bischöflichen Akademie Aachen/von Misereor in Aachen zu besuchen.

In der Ausstellung berichten 10 betroffene Menschen aus 9 Ländern sehr eindringlich, wie sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt, verfolgt und ihrer Menschenrechte be-raubt werden. Als bisher angesehene Mitglieder katholischer Kirchengemeinden müssen sie sich mit Kriminalisierung, Ausgrenzung und Hass auseinandersetzen, sobald sie sich „outen“. Sie erleben gesetzliche und gesellschaftliche Repressalien. Erschreckend ist, in wie vielen Ländern dieser Erde Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird (in Deutschland bis 11.06.1994). Viel weiter verbreitet ist jedoch die gesellschaftliche Ächtung; auch in Westeuropa ist diese immer noch häufig anzutreffen.

Diese Menschen, die mit ihrem Namen und/oder ihrer Lebenssituation zur Überwindung dieser Diskriminierung und Unterdrückung aufrufen, haben Hoffnung. Und sie haben ihren Glauben (an Gott und vielleicht auch an die katholische Kirche) nicht verloren. Deshalb suchen sie die Öffentlichkeit.

Dem Vorwort von Prof. Dr. Heiner Bielefeld (Professor für Menschenrechte und Menschen-rechtspolitik) und der Einleitung von Dr. Michael Brinkschröder (Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V. lassen sich die dringende Forderung nach Akzeptanz dieser Menschen in Kirche und Staat entnehmen. Solange die katholische Kirche diesen Menschen nicht Liebe, Menschenwürde und Anerkennung uneingeschränkt und auf allen Kontinenten zugesteht, solange wird sie sich auch anderen gesellschaftlichen und kirchlichen Themen (Gleichstellung von Mann und Frau, Machtstrukturen und Demokratie, etc.) nicht stellen.

Die mutige und erschütternde Ausstellung war in der Bischöflichen Akademie Aachen vom 25.11.2018 bis zum 19.12.2018 zu sehen. Leider wurde sie in den Pfarrgemeinden und/oder Medien nicht oder nur am Rande angekündigt oder beworben. Eine hochrangige Schirmherrschaft hätte DIESER Ausstellung bestimmt mehr regionale Resonanz gebracht.

An dieser Stelle möchte ich auch auf den beigefügten Flyer verweisen.flyer-ausstellung-verschaff-mir-recht

Franz-Josef Tigges

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„In der Arche um Acht“: Fischessen am Aschermittwoch

Foto: Eigenproduktion Tabgha 2013

Am Aschermittwoch, den 06.03. möchten wir uns wieder, wie in den letzten Jahren auch, zum gemeinsamen Fischessen in der Arche um 20:00 Uhr, also nach der Hl. Messe in St. Hubert um 19:00 Uhr treffen. Auch wer keinen Fisch mag, wird satt werden.

Vorbereitet wird das Fischessen in diesem Jahr vom GdG-Rat. Gerne würden wir die Vorbereitung auf alle Gruppierungen der Pfarre aufteilen. Wenn Sie mit Ihrer Gruppe gerne einmal das Fischessen vorbereiten möchten, sprechen Sie uns bitte an.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Begegnung, um untereinander ins Gespräch zu kommen und die Fastenzeit gemeinsam zu beginnen.

M. Kolkenbrock für den GdG-Rat

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Blasiussegen? Wer war denn Blasius?

Nach den Gottesdiensten am 02. und 03. Februar wird in unseren Gemeinden der Blasiussegen gespendet. Dieser besondere Segen wird einmal im Jahr gegeben und so manch einer von uns hat diesen schon einmal miterlebt und/ oder erhalten. Aber wer war denn nur dieser Blasius?

Blasius von Sebaste war der Überlieferung zufolge Bischof von Sebaste in Kleinasien und erlitt 316 das Martyrium. Der Heilige zählt zu den vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten. Darin kommt das gläubige Vertrauen auf die Heilszusage Gottes gerade auch für das leibliche Wohlergehen des erlösungsbedürftigen Menschen zum Ausdruck. Die Spendung des Segens ist seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen.

Bei der Spendung des Blasiussegens hält der Priester oder der Diakon dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor. Der Segen aus dem Benediktionale lautet:

Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

oder:

Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.

Quelle: wikipedia

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Gott und die Welt im Gespräch

Foto: Peter Weidemann/ pfarrbriefservice.de

Der Gesprächskreis „Gott und die Welt“ lädt zum Gesprächsabend am 16.01.2019 um 20:00 Uhr in den „Regenbogen“ St. Germanus, 1. Etage, ein.

Herzliche Einladung zur Teilnahme!

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Kirchenvorstandswahl: das Wahlergebnis

Bei der Kirchenvorstandswahl am 17./ 18. November wurden gewählt:

    Frank Gorgels
    Franz-Josef Heuser
    Franz-Josef Kogel
    Karin Linzenich
    Krystof Podgorny als Ersatzmitglied
    Johannes Weitenberg

Wir danken den Damen und Herren für ihre Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit in diesem wichtigen Gremium.

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