Tag-Archiv: Fastenzeit

„In der Arche um Acht“: Fischessen am Aschermittwoch

Foto: Eigenproduktion Tabgha 2013

Am Aschermittwoch, den 06.03. möchten wir uns wieder, wie in den letzten Jahren auch, zum gemeinsamen Fischessen in der Arche um 20:00 Uhr, also nach der Hl. Messe in St. Hubert um 19:00 Uhr treffen. Auch wer keinen Fisch mag, wird satt werden.

Vorbereitet wird das Fischessen in diesem Jahr vom GdG-Rat. Gerne würden wir die Vorbereitung auf alle Gruppierungen der Pfarre aufteilen. Wenn Sie mit Ihrer Gruppe gerne einmal das Fischessen vorbereiten möchten, sprechen Sie uns bitte an.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Begegnung, um untereinander ins Gespräch zu kommen und die Fastenzeit gemeinsam zu beginnen.

M. Kolkenbrock für den GdG-Rat

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Zwischen Himmel und Erde

Erst noch irgendwie die Karwoche überstehen, dann kommt sie: die Auferstehung, die Erlösung von allem Leid, aller Trauer, allem Dunkel.

So geht es mir jedes Jahr wieder aufs Neue, obwohl ich doch weiß, wie es ausgehen wird. Dieses Gefühl zwischen Himmel und Erde – oder eher noch Erde und Himmel – ganz lebendig zu spüren erlebe ich in dieser Woche intensiver als sonst im Rest des Jahres.

Die Karwoche beginnt mit dem Halleluja beim Einzug in Jerusalem; es folgt das Geschenk des Abendmahls an die Jünger und alle nachfolgenden Christen, das Erleben des Verrats, die Verurteilung und zuletzt der Tod am Kreuz: Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt – so kann man es passender nicht sagen, und am Ende dieser Woche steht die Erlösung.

Der Tod ist nicht das Ende. Jesus verschafft uns eigentlich schon Gewissheit, als er noch am Kreuz zu dem Mitgekreuzigten sagt, als dieser ihn als Sohn Gottes erkannte: „Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“.

Was für eine Zusage! Jesus stirbt den Kreuzestod, um uns den Weg zum himmlischen Paradies zu ebnen und um uns mitzunehmen.

Wenn wir ihn als Sohn Gottes erkennen und an seine Botschaft glauben, erleben wir mit ihm die Auferstehung und ein neues Leben. Mit der Auferstehung verschwinden Zweifel, Dunkelheit und Angst. Gott hält uns jederzeit den Himmel offen, wenn wir uns für ihn entscheiden. Ich stehe mit meinen Beinen fest auf der Erde und sehe den Himmel über mir.

Das österliche Erleben der Nachricht von der Auferstehung Jesu, das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf, das genau in diese Zeit fällt, lässt den Himmel spürbar ein Stück näher an mich herankommen und ich spüre den Perspektivenwechsel : von „zwischen Erde und Himmel“ zu „zwischen Himmel und Erde“!

Lydia Freudl
Mitglied im GdG-Rat

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