Tag-Archiv: Fastenzeit

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“…

Foto: Martin Manigatterer/ pfarrbriefservice.de

… heißt es in einem Karnevalslied. Und die Asche scheint irgendwie dazu zu passen. Die Ausgelassen-heit, der Rausch und die Sinnenhaftigkeit der Karne-valszeit sind beendet, ab jetzt ist Ernst angesagt.

Doch der Aschermittwoch ist keineswegs nur das Ende des Karnevals; mit diesem Tag beginnt viel-mehr etwas Neues – ja sogar etwas Frohes: „Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade“, hören wir in der Hl. Schrift. „Mach mich wieder froh mit deinem Heil“, singen wir in einem Psalm. Und Jesus rät uns, kein finsteres und trübseliges Gesicht zu machen, wenn wir fasten. Nein, die vor uns liegenden Wochen sind eine Zeit, die uns frei und froh machen, in denen wir auf Gottes Wegen gehen wollen.

Der Mensch lebt in Beziehung – zu anderen Menschen, zu sich selbst, zu Gott. Wer sich auf den Weg der Umkehr begibt, zu der uns Jesus aufruft, wenn er sagt: Kehrt um, das Himmelreich ist nahe, der muss auf alle drei genannten Beziehungsebenen schauen. Wir bedürfen immer wieder des Blicks auf andere Menschen und auf unsere Beziehung zu ihnen. Jesu große Botschaft ist die der Barmherzigkeit Gottes. Und so sollen wir auch anderen Menschen gegenüber barmherzig sein – ohne es aber vor uns herzutragen.

Die lebendige Beziehung zu Gott kommt vor allem im Gebet zum Ausdruck – ja gerade dann, wenn wir allein sind, im „stillen Kämmerlein“. Das Gebet, das aus dem Inneren des Menschen kommt, drückt seine Beziehung zu Gott aus. Pflegen wir es, nicht nur in den nächsten Wochen.

Und auch zu sich selbst soll der Mensch in neue Beziehung treten. Das Fasten zeigt, dass es auch um den ganzen Menschen geht, mit Seele und Leib. Die Fastenzeit will unsere Beziehung zu Gott revidieren und stärken. Und die zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen.

In diesem Sinne uns allen eine frei und froh machende Fastenzeit.

Ihr Pfarrer Pero Stanusic

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„In der Arche um Acht“: Fischessen am Aschermittwoch

Foto: Eigenproduktion Tabgha 2013

Am Aschermittwoch, 14. Februar 2018, veranstal-ten die Messdiener wieder das mittlerweile traditio-nelle Fischessen. Der gemeinsame Einstieg in die Fastenzeit findet nach der Hl. Messe in St. Hubert um 19:00 Uhr gegen 20.00 Uhr statt. Auch wer keinen Fisch mag wird satt werden.

Der Spendenerlös unterstützt wieder jeweils zur Hälfte die Messdienerarbeit sowie dem Arbeitskreis „Neue Nachbarn“.

Anmeldungen bitte über das Pfarrbüro Tel. 4136050 oder mit einer kurzen Mail an die Messdiener an messdienercub {at} gmail(.)com.

Die Messdiener freuen sich auf rege Teilnahme!

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„Ich bin weil du bist“ – das Misereor-Hungertuch zur Fastenaktion 2017

Gemeinsam gestalten wir die 59. MISEREOR-Fastenaktion. „Ich bin, weil du bist“ – so lautet der Titel des neuen Hungertuches, das der in Deutschland lebende, aus Nigeria stammende Künstler Chidi Kwubiri gestaltet hat.

„Ich bin, weil du bist“ ist eine afrikanische Weisheit. Sie drückt die Vorstellung aus, dass es zum Wesen des Menschseins gehört, Teil eines Beziehungsnetzes zu sein, in dem Gegenseitigkeit von grundlegender Bedeutung ist. Wir alle leben in Beziehungen. Wie gestalten wir diese? Wie wirkt sich  unsere Beziehung zu Gott auf die Beziehung zu den Menschen in nah und fern aus?

MISEREOR lädt mit diesem Hungertuch zu einem Dialog ein über die Art und Weise, wie Menschen einander näher kommen und miteinander die Zukunft unseres Planeten gestalten können. Wir meinen: Es braucht mehr Begegnungen auf Augenhöhe und die Teilhabe aller, um die vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart zu bewältigen.

Wir laden Sie herzlich ein: Beteiligen Sie sich, bringen Sie, wie die Menschen in Burkina Faso, sich und Ihre Ideen ein – in die Gestaltung Ihrer Fastenzeit und darüber hinaus. Unterstützen Sie mit uns die Menschen in Burkina Faso und ihre guten Ideen. Wir wollen ihre und unsere Ideen wachsen lassen, um so die Welt gerechter zu gestalten.

Msgr. Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR

Die Gottesdienste am 5. Fastensonntag (2. April), dem MISEREOR-Sonntag, werden vom EineWelt-Kreis gestaltet. An diesem Wochenende wird in allen Gottesdiensten die Kollekte für MISEREOR gehalten. In St. Germanus feiern wir an diesem Sonntag einen Familiengottesdienst.

Bilder: Misereor Aachen
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„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen“ – Fastenaktion 2017

Unser Blick auf Afrika ist häufig von Konflikten, Krisen und Katastrophen bestimmt. Burkina Faso steht beispielhaft im Zentrum der diesjährigen Fastenaktion. MISEREOR lädt uns ein, die Fastenzeit zu nutzen, unseren Blick auf diesen Kontinent und konkret auf die Menschen in Burkina Faso zu schärfen, unsere Perspektive zu verändern. Balkissa, das Mädchen mit der umgedrehten Brille auf dem Plakat der Fastenaktion, macht es uns vor. Lesen Sie mehr »

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Fastenzeit: 40 Tage wertvolle Chance

Foto: Peter Weidemann / pfarrbriefservice.de

Die Fastenzeit lädt uns in der Vorbereitung auf Ostern jeden Tag neu zum Nachdenken ein:

  • Was bestimmt mein Leben?
  • Was belastet mich?
  • Was brauche ich?
  • Auf was kann ich verzichten?
  • Und auf was kann ich keinesfalls verzichten?

Bischof Dr. Helmut Dieser schreibt hierzu seinen ersten Hirtenbrief. Der Hirtenbrief wurde am 05. März zum ersten Fastensonntag verlesen und wird nachfolgend auf Wunsch etlicher Mitchristen gerne nochmals zum Nachlesen zur Verfügung gestellt: Fastenhirtenbrief 2017 (PDF).

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