Tag-Archiv: Musikprojekte

1. Aachener Orgelherbst: 6. Orgelkonzert

Das nächste Konzert aus der Reihe

Konzerte im Rahmen des 1. Aachener Orgelherbstes:

findet am 21. Oktober 2018 um 17:00 Uhr statt. Dargeboten wird Orgel PLUS Blech mit dem Ensemble TUBA und unserem Kirchenmusiker Christian Debald „Ach wenn ich tausend Zungen hätte“ mit beliebten, bekannten und neuen Werken aus Literatur, Operette, Film und Kino.

Herzliche Einladung zur Orgel in St. Hubert

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1. Aachener Orgelherbst: 4. und 5. Orgelkonzert

Das nächsten Konzerte aus der Reihe

Konzerte im Rahmen des 1. Aachener Orgelherbstes:

finden statt am
12. Oktober 2018 um 19:00 Uhr: es spielen die C-Schüler der Regionen Aachen Stadt und Land Katharina Nell, Jannis Gulde, Günter Plum, Florian Püllen und Martin Schikarski mit ihren Lehrern Thomas Lindner, Herbert Nell und Ralph Leinen Werke von Johann Sebastian Bach, Théodore Dubois, Johann Pachelbel, Jan Zach, Louis James Alfred Lefébure-Wély, Léon Boellmann und Peter Planyavsky.

sowie am

14. Oktober 2018 um 17:00 Uhr: dargeboten wird „Voix céleste“ Romantische Musik für Orgel und Gesang mit Eva Nesselrath (Alt) und Kianhwa Djie (Orgel) mit Werken von Johannes Brahms, Sigfrid Karg-Elert, Louis Vierne, Charles-Marie Widor nd Arvo Pärt.

Herzliche Einladung zur Orgel in St. Hubert.

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1. Aachener Orgelherbst: 3. Orgelkonzert

Das nächste Konzert aus der Reihe

Konzerte im Rahmen des 1. Aachener Orgelherbstes:

findet am 07. Oktober 2018 um 17:00 Uhr statt.
Es spielt Andreas Cavelius (Regionalkantor, Kirchenmusiker an St. Dionysius Krefeld) Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Pachelbel, Thomas Blomenkamp, César Franck und Sigfrid Karg-Elert.

Herzliche Einladung zur Orgel in St. Hubert

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Nachlese II zur Orgeleinweihung: eine Sternstunde für die Kirchenmusik

eine Nachlese zum Fest von Christiane Landen

Endlich ist es soweit: der Tag der Orgeleinweihung ist da. Die Kirche St. Hubert in Verlautenheide ist voller Menschen, die gespannt darauf warten, die neue Orgel endlich hören zu können. Dass sie ein wunderbarer Anblick ist, haben alle schon wahrgenommen. Zunächst begrüßt Kirchenmusiker Christian Debald die Gemeinde mit einführenden Worten. Nach dem Einzugslied und liturgischer Eröffnung, folgt die Ansprache von Klaus Ritzerfeld im Namen des Kirchenvorstands. Da die Orgel erst nach der Weihe erklingen darf, werden die ersten beiden Gemeindelieder noch am Klavier begleitet. Schließlich segnet Pfarrer Pero Stanušić Orgel und Spieltisch, indem er sie mit Weihwasser besprengt; im Anschluss darf die neue Orgel zeigen, was in ihr steckt.

Hier möchte ich ein paar Informationen zur Orgel einfügen: Die Orgel ist die Vereinigung der alten Klais-Orgel von St. Elisabeth (Aachen) und der früheren Bach-Orgel in St. Hubert. Die neue Orgel, zusammengefügt von der Orgelbaufirma Fasen, verfügt über 2363 Pfeifen und 34 Register; der Spieltisch wurde völlig neu gebaut, er hat drei Manuale und ist mit modernster Technik ausgestattet. Die Zahlen interessieren vor allem den Fachmann, für den „normalen“ Zuhörer zählt das Ergebnis, der Wohlklang.

Der fast 100köpfige Chor, zusammengesetzt aus Chor Weinstock, Kinder- und Jugendchor St. Hubert sowie einem Projektchor, hat seit Ostern die „Messe solennelle“ op. 16 von Louis Vierne einstudiert, die mit ihren Tempowechseln und zum Teil außergewöhnlichen und dissonanten Harmonien eine Herausforderung auch für geübte ChorsängerInnen darstellt und ebenfalls dem Organisten eine große Leistung abverlangt. Der Spieltisch der neuen Orgel steht nun unten im vorderen Kirchenraum, was dem Organisten einen guten Blickkontakt zum Dirigenten und auch Kommunikation mit der Gemeinde ermöglicht. Den Orgelpart übernahm Regionalkantor Thomas Linder (Aachen-Stadt). Als er die ersten Takte des Kyrie spielt, füllt die Orgel brausend und gewaltig den Kirchenraum, für viele ein sehr emotionaler Augenblick – Gänsehaut pur. Dann setzt der Chor ein. Christian Debald hat den Chor so gut vorbereitet und die einzelnen Chöre zusammengeführt, dass es eine Freude ist mitzusingen (die Verfasserin hat im Projektchor mitgewirkt) und zuzuhören. Intonations- und taktsicher bewältigt der Chor die Aufgabe zur Freude aller. Die Orgel glänzt in ihrer Klangschönheit, die Messe bringt ihre Kraft und das breite Klangspektrum wunderbar zum Ausdruck. Die „Messe solennelle“ passt perfekt für diesen Anlass.

Pfarrer Stanušić greift in seiner Predigt das Thema Kirchenmusik auf. Diese öffne den Zugang zu dem ganz anderen Reich; auch in Zeiten des Mangels bei der Kirche sei es notwendig, in etwas Schönes zu investieren, das die Zeiten des Mangels überdauere. Auch in diesen Zeiten sei es wichtig, den Glauben zu feiern. Was sei besser dafür geeignet als die Königin der Instrumente? Die Kirchenmusik erleichtere uns den Zugang zur Andacht und zum Hören auf Gottes Wort. Er vergleicht dann die Vielzahl der verschiedenen Pfeifen mit den vielen Gemeindemitgliedern und -gruppen, manche im Vordergrund, manche verborgen, alle aber wichtig für das Gesamte. Er wünscht der neuen Orgel, dass sie sich in St. Hubert zuhause fühlen werde, und dass der Atem des Heiligen Geistes ihre Pfeifen wie auch die Herzen der Menschen erfüllen werde. Debald nimmt, so scheint es mir, das Thema des Heiligen Geistes im Orgelvorspiel zum Credo auf und setzt Lichter wie aus dem Jenseits mit einigen der neuen Klangfarben. Man hat sogar das Gefühl Glocken zu hören …

Es ist eine unvergessliche Messe zur Feier dieser wunderbaren Orgel, die im Schlussstück des Chores noch einmal zu hören ist, nämlich beim mitreißenden „Sing“ von David Willcocks.

Nach der Festmesse ist Zeit für ein Gespräch bei einem Glas Sekt. Den ganzen Tag über wird auch für das leibliche Wohl gesorgt: So gibt es einen Imbiss- und einen Getränkewagen und nachmittags wird im Pfarrsaal Kaffee und Kuchen angeboten. Es ist eine gute Gelegenheit, warm zu werden und sich zu stärken.

Um 15 Uhr sind dann vor allem die Kinder eingeladen. Christian Debald und Marlies Buchmann-Bechthold (Leiterin des Kinder- und Jugendchors St. Hubert) führen zusammen die „Orgelmaus“ auf, wobei Debald zusammen mit der Maus „Charly“ den Kindern die Orgel auf spielerische Weise und anhand bekannter Musikstücke erklärt. Die anfangs noch brav in der Bank sitzenden Kinder tauen bald auf und tanzen zusammen mit Marlies oder stellen sich eng um den Spieltisch, um genau mitzubekommen, wovon die Rede ist. Bald wissen die Kinder, dass es verschiedene Arten von Orgelpfeifen gibt, was die Register bewirken und vieles andere. Es macht allen sichtlich Vergnügen, auch den Erwachsenen, die die Kinder begleiten oder aus eigenem Interesse dabei sind.

Im Laufe des Tages gibt es auf Anfrage zahlreiche Orgelführungen und Erklärungen.

Der musikalische Höhepunkt des Tages ist der fulminante Auftakt zu der von Debald ins Leben gerufenen Konzertreihe „1. Aachener Orgelherbst“ – weitere Konzerte folgen an jedem Sonntag bis zum Patrozinium am 4. November – und zwar das Konzert von Domorganist Prof. i. K. Michael Hoppe. Mit einem Programm, das vom französischen und deutschen Barock über die deutsche und französische Romantik bis zu deren Jazz-Version reicht, lotet er die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Orgel, ihren Reichtum an Klangfarben aus. Treffend beschließt Hoppe das Konzert mit der Toccata von Widor, auf der das am Ende des Festgottesdienstes gesungene Chorarrangement von Willcocks „Sing“ basiert.

Besonders reizvoll ist für das Publikum, dass es durch die Aufstellung des Spieltisches direkt vor dem Mittelgang den Organisten nicht nur hören, sondern ihm auch beim Spielen auf Manualen und Pedalen zusehen – ihn erleben – kann, ein großer Vorteil gegenüber der früheren Aufstellung des Spieltisches auf der Orgelbühne. Die trotz des unangenehm nass-kalten Wetters ungewöhnlich zahlreichen Zuhörer lauschen gebannt dem virtuosen Spiel des Domorganisten und seinen musikalischen und musikhistorischen Erläuterungen. Als die letzten Töne verklungen sind, bedankt sich das Publikum mit brausendem Applaus und Standing Ovations.

Bevor Prof. Hoppe das Publikum mit einer Zugabe verabschiedet, nimmt er sich in einem Schlusswort die Zeit, den Kirchenmusiker Christian Debald zu würdigen. Er dankt ihm dafür, dass er „mit ganz ganz viel Einsatz dieses Projekt auch maßgeblich mitgetragen hat“, das viel Kraft und Nerven gefordert hätte. In diesem Sinne gilt die als Zugabe gespielte fulminante Improvisation über das Lied „Viel Glück und viel Segen.“ sicher nicht nur der Orgel, sondern gleichermaßen dem Kirchenmusiker.

Recht hat er! Als Mitglied der „Freunde und Förderer“ habe ich mitbekommen, was es für eine Mammutaufgabe war, die Orgel von St. Elisabeth für St. Hubert zu retten. Dieses Ziel hatte sich Debald schon bei der Sichtung „seiner“ Kirchen gesetzt, als er hörte, dass St. Elisabeth aufgegeben werden sollte. Ehrlich gesagt habe ich es anfangs nicht für möglich gehalten, dass es tatsächlich gelingen würde, dieses Ziel zu verwirklichen. Ohne den Mut, die Leidenschaft, das Engagement, die große Sachkenntnis und das Durchhaltevermögen von Christian Debald all die nervenaufreibenden Monate hindurch mit immer neuen Hindernissen und Erfordernissen hätte das Projekt nie in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Seine Leidenschaft für die Kirchenmusik war so ansteckend, dass er den Kirchenvorstand überzeugte, dass sich ehrenamtliche Helfer fanden, die „Freunde und Förderer“, Spender, Menschen, die anpackten, Fahrzeuge organisierten, Material schleppten und fuhren, Sponsoren fanden, ohne die letztlich die Finanzierung nicht möglich gewesen wäre. Es ist gelungen und es hat sich gelohnt.

Christiane Landen
Freunde und Förderer der Kirchenmusik

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Nachlese I zur Orgeleinweihung

Zur Orgeleinweihung fand Herr Ritzerfeld vom Kirchenvorstand die passenden Worte zur Begrüßung und zur Einleitung des Gottesdienstes zur Orgeleinweihung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gemeinde, Spender, Sponsoren, Helfer, Gäste und Ehrengäste,

egal unter welche Gruppe Sie sich zählen: wir heißen Sie alle herzlich zur Orgeleinweihung willkommen.

Aus einer ersten vagen Idee ist ein fertiges Instrument geworden. Ich erinnere mich an meine anfängliche Zeit in Verlautenheide – lassen Sie es mittlerweile 25 Jahre her sein – als man den damaligen Chorleiter des Kirchenchores St. Hubert gebeten hatte, sich einmal Gedanken zu einer Erweiterung der Bach-Orgel in St. Hubert zu machen. Daraus ist nie etwas geworden.

Den nächsten Versuch haben wir mit Bruder Lukas gemacht. Da hatten wir uns für die Orgel aus St. Foilan interessiert. Auch daraus ist auch nichts geworden.

Dann kam der Verkauf von der Kirche St. Elisabeth. Es stellte sich die Frage: was machen wir mit der Klais-Orgel. Wir haben eine ganze Zeit versucht, sie zu verkaufen. Die Gebote waren aber mehr als dürftig. Viel mehr als den kostenlosen Abbau und Abtransport wollte man uns nicht anbieten. Nahezu zeitgleich kamen neue Sicherheitsbestimmungen für Orgelspieltische. Bei der nächsten großen Wartung in St. Hubert, die in den nächsten 2 bis 3 Jahren angestanden hätte, hätten wir zusätzlich zur aufwändigen Reinigung der Orgel entweder den vorhandenen Spieltisch komplett mit neuen elektrischen Leitungen bestücken oder für nicht viel mehr einen komplett neu Spieltisch kaufen müssen.
Das war dann aus kaufmännischer Sicht der Startschuss für das Projekt „aus zwei mach eins“.

Das alleine war natürlich nicht ausschlaggebend. Wir wollten das gute Instrument aus St. Elisabeth nicht verschenken. Aber noch wichtiger was es, mit der Orgel ein Stück St. Elisabeth zu erhalten. Es war uns klar, dass man die Klais-Orgel von der großen Empore in St. Elisabeth nicht 1 zu 1 nach St. Hubert umsetzen konnte. Zumal auch die akustischen Verhältnisse in den beiden Kirchen komplett unterschiedlich sind. Also musste ein Orgelbauer gesucht werden, der das Projekt in unserem Sinn umsetzen konnte. Mit der Orgelbaufirma Fasen aus Oberbettingen in der Eifel haben wir genau den richtigen Partner gefunden. Herr Fasen hatte immer ein offenes Ohr für die verschiedenen Anliegen, die an ihn von den Praktikern und Künstlern aus unserer Gemeinde, dem Orgelsachverständigen des Bistums und Frau Richarz aus dem Generalvikariat herangetragen wurden. Diese waren bestimmt nicht immer deckungsgleich. Herr Fasen hat das – soweit ich es beurteilen kann – mit Geduld ertragen und durch seine große Kompetenz alle Seiten zufrieden gestellt. Von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Fasen und seinen Mitarbeitern.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Sei es bei Helfern z. B. bei den Abbauten und Transporten in die Eifel, bei kleinen und großen Spendern aus der Gemeinde sowie bei Sponsoren, die uns finanziell und durch nicht unerhebliche Sachleistungen unterstützt haben.

Weitere Informationen zu der neuen Orgel können Sie der Festschrift entnehmen, für die sich auch eine Reihe von Leuten ehrenamtlich engagiert hat. Auch an die Gruppe geht mein Dank. Die Festschrift liegt unten in der Kirche aus. Sie können gerne ein Exemplar mit nach Hause nehmen.

Nach dem Gottesdienst laden wir Sie alle zu einem oder auch zwei Gläser Sekt hier unten in der Kirche ein. Danach können sie draußen beim Orgelfest den Sonntag bei einem Bier oder etwas anderem genießen. Zu Essen gibt es am Imbisswagen und wie üblich am Nachmittag in der Cafeteria. Da auch Essen und Trinken gesponsert ist, können wir die kompletten Einnahmen von heute einem guten Zweck zukommen lassen.

Im Laufe des Nachmittags gegen 15 Uhr gibt es mit der Orgelmaus ein Programm für Kinder und alle anderen Interessierten mit Marlies Bechtold und Christian Debald. Um 17 Uhr können wir uns dann auf das erste Konzert auf der Fasen – Bach – Klais Orgel mit Domorganist Prof. Michael Hoppe freuen.

Lassen wir aber jetzt die neue Orgel im Gottesdienst erklingen. Der Chor, der sich aus Mitgliedern des Jugendchores St. Hubert, dem Chor Weinstock und dem Projektchor für die Orgeleinweihung zusammensetzt, schart schon mit den Hufen.
Ein Dankeschön an Euch alle, die Ihr z. T. schon seit kurz nach Ostern an der Messe geprobt habt. Ein Dank auch an Marlis Bechtold, die den Jugendchor und an Christian Debald, der die beiden anderen Chöre einstudiert hat und heute die Gesamtleitung hat. Begrüßen dürfen wir last but not least den Regionalkantor Aachen Stadt, Herrn Thomas Linder, der heute Morgen die Orgel spielt und die Chöre begleitet.

Auf ein gutes Gelingen und viel Freude an dem neuen Instrument.

Klaus Ritzerfeld

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