Kategorien-Archiv: Geistreich

Geistreich im April von Pero Stanušic

Foto: Thays Orrico, unsplash

Eine ausgestreckte Hand

Ich habe mich auf den Weg gemacht. Ich bin aus meiner Bank (aus meiner Stuhlreihe) gekommen. Zusammen mit den anderen. Um den Herrn zu empfangen.
Ich lebe von meiner Hände Arbeit. Ich esse im Schweiße meines Angesichts mein Brot. So hat es Gott bestimmt.
Ich sehe meine Hand. Ich sehe die Falten, Schwielen und Verwundungen meines Lebens. Ich sehe meine Erfolge, aber auch mein Scheitern. Ich strecke diese Hand aus. In diese Hand hinein hat sich Christus gelegt. Hinein in mein Leben, hinein in meine Erfolge, Misserfolge und Wunden.
Ich bin aber nicht stehen geblieben. Zusammen mit Christus gehe ich zurück in meine Bank (zu meinem Stuhl). Zurück in mein Leben. In meinen Alltag.
Er sendet mich. Mit dem, was ich bin. Was das Leben aus mir gemacht hat. Er schickt mich hinaus, zu den Menschen. Um ihnen zu sagen: Das Himmelreich ist nahe.

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Mit meinem Gott überspringe ich Mauern / Geistreich im Februar

Foto Edu Lauton / unsplash

Mit meinem Gott überspringe ich Mauern (Psalm 18,30)
Dieser Satz begegnete mir in den letzten Wochen häufig auf dem Weg in ein Seniorenheim, wo ich regelmäßig Besuche mache. Der Vers soll Mut machen in einer Zeit, wo viele Menschen Angst haben, Angst vor dem neuartigen Virus, Angst vor Existenzverlust und auch die Angst vor Einsamkeit. Lesen Sie mehr »

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Geistreich im November: Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden

Foto: Matheus Ferrero / Unsplash


Matthäus 5, 4: “ Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden“.
Ich weiß nicht, mit was Du gerade in Deinem Leben fertig werden musst und warum Du Dich nicht mehr richtig freuen kannst. Vielleicht ist ein geliebter Mensch gestorben, oder vielleicht erlebst Du gerade die Scheidung von Deiner Partnerin bzw. Deinem Partner, oder vielleicht hast Du Deinen Arbeitsplatz verloren und jetzt weißt Du nicht wie es weitergehen soll, oder vielleicht ist Dir eine Freundschaft in die Brüche gegangen. Manchmal ist doch wirklich alles nur noch schwer zu ertragen und erst recht zu meistern, oder? Lesen Sie mehr »

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Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung

Foto: Alex Woods, unsplash

In der griechisch-orthodoxen Kirche beginnt das Kirchenjahr am 1. September. Dieses Datum geht auf die Zeit des Byzantinischen Reiches zurück. Dort begann am Ende des Sommers ein neues Sternenjahr. Mit dem neuen Kirchenjahr wird, ähnlich wie beim Erntedankfest, für die Bewahrung der gesamten Schöpfung gebetet. Die Idee eines Gebetstages für die Natur wurde auch von Papst Franziskus aufgegriffen. Er benannte im Zuge der Veröffentlichung seiner Umwelt-Enzyklia „Laudato Si“ den 1. September für die römisch-katholische Kirche als katholischen Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, um jedes Jahr auf`s Neue „Ja“ zu sagen, Beschützer des Werkes Gottes zu sein.
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Krise als Chance

Foto: Sammie Vasquez / Unsplash

Bleibet im Glauben,  gegründet und fest,
und weichet nicht vor der Hoffnung  des Evangeliums!
(Kolosser 1, 23)

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen,
um die unerwarteten Krisen bestehen zu können, brauchen wir festen Halt und Stand. Nur wenn wir fest stehen, können wir tragen und wirken. Im Wechsel und Wandel wie auch in Krisenzeiten brauchen wir einen Ort der Beständigkeit und Verlässlichkeit. Lesen Sie mehr »

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